Die größte Herausforderung für Unternehmen besteht heute vielmals darin die richtigen Mitarbeiter zu gewinnen um langfristig erfolgreich sein zu. Wer nicht genügend und nicht passend qualifizierte Mitarbeitende findet, geht das Risiko ein sein Markt- und Wachstumspotential nicht auszuschöpfen. Employer Branding, Employer Brand oder Employee Value Proposition (EVP) sind dabei wichtige Werkzeuge für Ihre Unternehmer-Marke, wenn es darum geht, sich bei bestehenden und zukünftigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu positionieren. Hier die wichtigsten Tipps zur Umsetzung und worauf man achten sollte:

5 Tipps mit Employer Branding zu mehr passenden Bewerbern zu kommen

 

1. Kreieren Sie ihren Employer Brand

Im Wesentlichen kommuniziert der Employer Brand, dass Ihr Unternehmen ein attraktiver Arbeitgeber ist und potenzielle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dort einen für sich selbst als Individuum und ihre Entwicklung attraktiven Arbeitsplatz vorfinden. Dies fördert die gesamten Rekrutierungsbemühungen nach außen, ebenso die Bindung und das Engagement der aktuellen Mitarbeiter. 

Jedes Unternehmen hat eigene Werte und eine eigene Kultur, die durch die eigenen Produkte oder die Dienstleistungen nach Innen und Außen getragen werden. Zum Beispiel steht Adidas für eine Marke, die Sport und Gesundheit kommuniziert, und gleichzeitig die Mitarbeiter diese Werte auch im Arbeitsumfeld ausleben könne , z.B. in Form von frei zugänglichen Sportanlagen auf dem Adidas CampusWenn die Werte und Kultur  eines Unternehmens authentisch von den Mitarbeiter gelebt werden, bilden die Mitarbeiter selber einen Employer Brand. 

Der Vorteil eines Employer Brands ist, dass er potenziellen Bewerbern lebendige Einblicke in Ihr Unternehmen, in Ihre Mitarbeiterkultur und die Werteversprechen gibt. Ihre Mitarbeiter werden damit zu Botschaftern ihres Unternehmens. Je realer  und authentischer Sie dies kommunizieren können desto besser. Video kann dabei eine zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht gelebtes und erlebtes zu transportieren. 

Fragen Sie sich also:

  • Was sind Ihre Alleinstellungsmerkmale, was ist das Besondere an Ihren Werten und an Ihrer Unternehmenskultur.
  • Wie wird dies von Ihren Mitarbeiter gelebt und weitergetragen.

 

2.  Deshalb benötigen Sie EVPs (Employer Value propositions)

Der Employer Brand ist also die Wahrnehmung Ihres Unternehmens als Arbeitgeber durch Ihre Mitarbeiter. Die konkreten Werteversprechen werden dabei durch die sog. EVPs (Employer Value Propositions) durch die Mitarbeiter im Austausch, für deren Erfahrungen, Talente, Kontakte oder Fähigkeiten ausgedrückt. Die EVP beschreibt Ihr Alleinstellungsmerkmal als Arbeitgeber und wofür Sie stehen. Sie geben somit ein Wertversprechen nicht nur an potenzielle, sondern auch bestehende Mitarbeiter. Diese sollten konkret und greifbar sein, denn letztendlich sind das die Gründe, warum Sie als der richtige Arbeitgeber angesehen werden. 

EVPs überspannen dabei sowohl den Arbeitsplatz, genauso wie die Freizeitgestaltung, Vergütungs- und Entwicklungsprogramme bis hin zu Fortbildungs- und Karrierechancen. 

Sie dienen insgesamt als Werkzeuge, womit das Employer Branding Struktur und Inhalt bekommt.  

Die Werte Ihrer Unternehmensmarke sollten klar kommuniziert werden und es sollte offensichtlich sein, was das Besondere an der Arbeit in Ihrem Unternehmen ist. Diese Versprechen müssen gleichzeitig mit Ihrer Kundenmarke übereinstimmen, aber auch direkt zu Ihren Mitarbeitern passen.  

3. So erstellen Sie eigene EVPs (Employer Value Propositions)

Bei der Erarbeitung eigener EVPs können Ihnen folgende Fragen helfen:

Die Antworten auf diese Fragen bilden die Basis für die Formulierung der EVPs für den Aufbau einer Arbeitgebermarke. Später werden diese zu konkreten Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag und sind dabei maßgeblich verantwortlich für die Eindrücke, welche später über das Unternehmen in Form von Beiträgen und Inhalten verbreitet werden. Beiträge in den sozialen Medien, Jobbewertungen und Zeugnisse – direkte Gespräche in Netzwerken und persönliche Empfehlungen – dies sind alles Wege, wie Ihre aktuellen, ehemaligen und sogar zukünftigen Mitarbeiter den Employer Brand Ihres  Unternehmens darstellen. Deshalb ist es essentiell sich als Unternehmen gerade bei den eignen Mitarbeitern richtig zu positionieren und diese Werte auch zu fördern. Denn jeder (zukünftige) Bewerber wird dies als ein wichtiges Kriterium für die Entscheidungsfindung sehen. 

4. Setzen Sie Videos für Ihr Employer Branding ein

Im Employer Branding dreht sich also alles um das größte Kapital Ihres Unternehmens – Ihre Mitarbeiter.  

employer branding mit StoryBox

Um diese möglichst real und nah am Menschen zu kommunizieren, beinahe schon selbsterklärend, eignet sich kaum etwas besser als Video – und das passende Video-Tool um diese einfach und effizient zu erstellen.  

Videos transportieren Inhalte bekanntlich wesentlich effizienter und authentischer und nehmen im Internet und der Kommunikation einen stetig wachsenden Stellenwert ein. 82% des gesamten Internet Traffics werden laut einer Cisco Studie 2022 rein Video basiert sein. Gerade im Employer Branding gibt es viele, oft noch ungenutzte Möglichkeiten Videos einzusetzen, um nachvollziehbare Einblicke für Ihre zukünftigen Bewerber zu geben.  Dies können Videos von Mitarbeiter mit Geschichten aus dem Job Alltag, Erfogsstories, persönliche Portraits, Ansprachen, Updates, Challenges, Follow me arounds, Postings oder einfache Botschaften sein. Immer geht es um die Menschen in Ihrem Unternehmen und wie diese Ihre Werte leben und hinaustragen. Je öfter Sie dies darstellen können, desto überzeugender wird es wirken können.

5. Eine eigene Video Strategie hilft

Dabei sollten Sie aber darauf achten, das hinter der Erstellung von Videos auch eine Strategie in Bezug auf den Employer Brand steckt. Sie sollten dabei auf Lösungen setzen, die es Ihnen erlauben auf der einen Seite die Videoerstellung möglichst breit im Unternehmen zu ermöglichen. Auf der anderen Seite müssen Sie allerdings darauf achten, dass die Art des Video Contents und die Markenkonformität auch technisch bzw. produktseitig sichergestellt ist. Lösungen wie StoryBox (:-) helfen Ihnen dies unternehmensweit sicherzustellen und umzusetzen. 

Fazit 

Unternehmen, die Employer Branding nicht etablieren, werden auf dem Arbeitnehmermarkt langfristig einen klaren Nachteil verspüren. Zum einen größere Hürden bei der Suche nach Fachkräften, zum anderen bei der Retention von Mitarbeitern. In Zahlen entsteht dabei ein summierter volkswirtschaftlicher Schaden von 96,1-113,9 Mil. € im JahrGrund genug sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und nach passenden Lösungen Ausschau zu halten. Am Etablieren eines Employer Brands kommt dabei heute kein modernes Unternehmen vorbei. Gerade im Employer Branding Bereich kann Video eine zentrale Rolle zukommen. Wiederkehrende  Einblicke in Ihre Mitarbeiter und Unternehmenswelt als Aushängeschild für jetzige und zukünftige Bewerber. Dabei ist es wichtig eine Video Strategie für die Inhalte als auch für technologischer Basis umzusetzen.  Bewerber die sich einen ersten authentischen Eindruck Ihres Unternehmens und der Mitarbeiter machen können, werden sehr viel wahrscheinlicher die Richtigen sein und zu Ihnen passen.

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