Videokommunikation ist heute überall. Und wer kennt es nicht: Die Sache mit der Beleuchtung. Egal, ob während einer Videokonferenz, eines Webinars oder einer Videobotschaft, es ist jedes Mal eine neue Herausforderung sich perfekt in Szene setzen.

Wir von StoryBox kommunizieren leidenschaftlich mit Videos. Dies machen wir mal spontan im Auto, um unseren Kunden zum Geburtstag zu gratulieren, mal ganz förmlich, um einen kurzen Social Media-Spot für das nächste Webinar zu drehen oder direkt am Arbeitsplatz, wenn wir z.B. via Screen Recorder ein neues How-To-Video aufnehmen.

In all den verschiedensten Anwendungsbereichen von Videokommunikation haben wir festgestellt, dass man vieles perfektionieren und auch übertreiben kann, doch einige Grundregeln gilt es bei jedem Video zu beachten. Hier zeigen wir Euch, kurz und knackig, einige der wichtigsten Grundregeln für eine ansprechende Videoproduktion ohne künstlicher Beleuchtung – nur mit natürlichem Licht.

Das Natürliche Licht

Als natürliches Licht wird jenes Licht bezeichnet, welches von Sonne, Mond und Sterne bzw. nicht aus künstlichen Lichtquellen stammt. Man nennt es auch das ohnehin vorhanden Licht, das Available Light.

Das Licht von draußen bzw. im Freien bietet eine ideale Lichtquelle. Da wir uns nicht immer den perfekten Zeitpunkt für unsere Aufnahmen aussuchen können, verzichten wir heute auf eine künstlerische Vertiefung, wann uns die Natur das perfekte Licht schenkt (z.B. Blaue Stunde, Goldene Stunde).

Grundsätzliches zum Start

  1. Vermeide Gegenlicht
    Du bist im Freien oder einem Raum und suchst die ideale Position, um dein Video zu drehen? Achte darauf, dass du nicht gegen die Lichtquelle filmst. Du solltest also auf keinem Fall das Fenster oder die Sonne hinter dir haben, denn sonst wirkst Du farblos, dunkel und bist kaum erkennbar. Auch die aktuellsten Smartphones oder die besten Webcams können diesen Fehler nicht ausbaden.
  2. Achte auf genügend Licht
    Idealerweise kommt das Licht von vorne oder von der Seite. In Räumen liefern Fenster absolut ausreichend Licht. Dieses weiche Tageslicht vor Dir stellt sicher, dass Du vom Fenster genügend beschienen wirst. Profis verzichten meist auf das Raumlicht, um einen guten Weißabgleich zu erhalten und um selbstverständlich auch Energie zu sparen. Aber Vorsicht: Sobald die Sonne direkt in den Raum scheint, wird es schnell zu hell und Du bekommst Probleme mit dem Kontrast.
  3. Das ideale Wetter
    Bei natürlichem Licht ist ein leicht bewölkter Himmel eine gute Voraussetzung für schönes Licht in Deinem Video. Ein Dreh während der Mittagsstunden und direkter Sonneneinstrahlung birgt so manches Risiko. Beispielsweise wirft das steil von oben kommende Licht sehr harte Schatten. Ebenso kann das Licht der Sonne so hell sein, dass Gesichtspartien überbeleuchtet sind. Ein weiteres, oftmals unterschätztes Problem: Bei zu hellen Lichtverhältnissen kneift man gerne mal die Augen zu.

Tipps zum Aufhellen, Abdunkeln und Abtupfen

Selbstverständlich kannst Du auch ohne große Investition folgendes gegen zu starkes Sonnenlicht unternehmen:

  • Bei zu dunklen Lichtbedingungen kannst Du Dir einen Reflektor (mit goldener Beschichtung) oder auch eine Styroporplatte aus dem Baumarkt anschaffen, um das Sonnenlicht auf Dich zu reflektieren. Meist benötigst Du hierfür eine helfende Hand.
  • Nutze im Freien Sonnenschirme oder Sonnensegel zum Abschatten der Szenerie und achte darauf, dass keine harten Schatten entstehen. Der Hintergrund sollte idealerweise auch keine harten Kontraste aufweisen, damit Du als Hauptfigur Deines Videos auch das Highlight bist und bleibst.
  • Vermeide eine Videoaufnahmen unter Bäumen, da sich die Lichtverhältnisse durch Wind und Bewegung der Äste und Blätter immer wieder verändern und manchmal unschöne Blitzer auf der Haut hinterlassen.
  • In Innenräumen kannst du bei zu dominanter Sonneneinstrahlung die Situation abdunkeln. Beachte, dass du den Raum nicht zu stark abdunkelst und Dich genügend Licht von Vorne bestrahlt.
  • Bei zu sommerlichen und heißen Bedingungen bilden sich Schweißperlen auf der Haut. Kleiner Tipp: Ein Papiertaschen- oder Stofftuch zum Abtupfen kann Wunder bewirken.

Anpassung mit StoryBox

Damit, auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen, alle StoryBox-User schnell und unkompliziert Videos produzieren, bietet StoryBox seinen Anwendern folgende Features, um Lichtverhältnisse zu bearbeiten und exzellente Ergebnisse zu ermöglichen:

  • Zoomfunktion
    Unsere 6-fach-Zoomfunktion im Frontkamera-Modus hilft Dir bei ungünstigen Lichtszenarien Problembereiche im Bild zu entfernen.
  • Frontkamera & Selfie-Mode
    Dank Zugriff auf die Frontkamera und den Selfie-Mode kannst Du auch mit einem Kollegen oder Bekannten auf die Lichtverhältnisse reagieren.
  • Zugriff auf Bilder und Videos
    Der Profi ist immer bereit für ein Video mit StoryBox. Dank Zugriff auf die Mediathek und Fotos Deines Handys kannst du auch auf Dein Archiv zugreifen und z.B. Firmengebäude, Außenaufnahmen in Dein Video laden. Somit bist Du bei manchen Situationen unabhängig vom Licht und Wetter.
  • Gammakorrektur
    Mit Hilfe der Gammakorrektur kann man die Szenerie sehr gut bearbeiten. Diese Funktion ermöglicht es Dir zu dunkle Situation aufzuhellen und zu helle Situationen abzudunkeln.
  • Format-Assistent
    Damit Du bei all den zu beachtenden Punkten bzgl. der Lichtverhältnissen nicht vergisst, welches Format Du für Dein Video benötigst, weißt Dich unser Format-Assistent immer auf das vorgegebene und optimierte Format hin.

Leave a Reply